Über unsere Zucht

Zuchtziele

Bei der Auswahl des passenden Deckrüden legen wir, neben dem Charakter und seiner Arbeitsfreude, sehr großen Wert auf die Gesundheit. So versuchen wir die bestmögliche Voraussetzung für die Gesundheit der Welpen zu schaffen, wobei es hierfür trotz alle dem leider keine 100%ige Garantie gibt, denn auch die Nachkommen der gesündesten Eltern können mit einer Krankheit zur Welt kommen oder im Laufe ihres Lebens krank werden.
Genauso wichtig wie die Wahl der Deckpartner ist die richtige Aufzucht der Welpen. Hierbei spielt Art und Menge des Futters eine ebenso bedeutende Rolle, wie Art und Menge der Bewegung des Welpen. Wir legen mit verantwortungsvoller Zucht den bestmöglichen Grundstein für ein gesundes Hundeleben, und legen unseren Welpenkäufern diese Verantwortung gegenüber dem Welpen ans Herz.

Welpenaufzucht

welpen1-zuchtzielewelpen2-zuchtzieleDie Aufzucht unserer Welpen erfolgt im Haus, mit direktem Familienanschluß. So haben die Welpen von Anfang an den Kontakt zum Menschen, lernen durch eine Vielzahl an akustischen und optischen Reizen ihre Umwelt kennen und gewöhnen sich so schnell an die Geräusche unseres Alltags.

Im Garten können sie dann ab der ca. 5. Lebenswoche ihre „grosse, weite Welt“ erkunden, lernen dort verschiedene Bodenbeläge wie Stein, Gras, Holz, Sand, Kiesel etc. von Klein auf kennen und können jede Menge neuer Geräusche und Gerüche wahrnehmen, die es dann, in den ebenso wichtigen Ruhephasen, „träumerisch“ zu verarbeiten gilt.

Die Abgabe der Welpen erfolgt mit 8 bis 9 Wochen. Alle Welpen sind bis dahin mehrfach entwurmt, grundgeimpft und gechipt und erhalten eine Ahnentafel vom DRC sowie einen Impfpass (EU-Heimtierausweis). Zusätzlich erhalten unsere Welpenkäufer eine Kopie des Wurfabnahmeberichtes, erstellt von einem Zuchtwart des DRC, mit genauen Angaben zu dem Gesundheitszustand der Mutterhündin und jedes einzelnen Welpen, der Aufzucht des gesamten Wurfes, sowie der Zuchtstätte.
Eine kleine, von uns zusammengestellte Info-Mappe beinhaltet zudem, neben dem Futterplan, hilfreiche Tips für die ersten Wochen und Monate des Welpen im neuen Zuhause.

welpen3-zuchtzieleUnd natürlich stehen wir den Welpenbesitzern mit Rat und Tat zur Seite, liegt uns doch die Entwicklung „unserer“ Welpen am Herzen, und ist uns der weitere Kontakt zu unseren Welpenkäufern, auch über den Tag der Welpenabgabe hinaus, sehr wichtig.

Welpenkäufer

Von unseren Welpenkäufern erwarten wir, dass sie ihr neues Familienmitglied vollkommen und mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen in ihr Familienleben integrieren.

Sind also alle Familienmitglieder mit dem Kauf eines Labrador Retrievers einverstanden ?

Haben Sie die Zeit, sich für die nächsten 10-15 Jahre ausreichend um ihn zu kümmern und die Lust, auch bei Regen, Sturm oder Kälte mit ihm spazieren zu gehen ?

Wissen Sie, dass der Kaufpreis des Welpen den geringsten Anteil der Kosten ausmacht, die er Sie im Laufe seines, hoffentlich langen, Lebens kosten wird (Futter, Tierarzt/Impfungen, Ausbildung, Ausstattung, Hundesteuer und Versicherung, etc.) ?

Wissen Sie, dass sich auch der Labrador Retriever, obwohl leichtführig und mit viel „will to please“ ausgestattet, nicht von selbst erzieht und auch nicht in 3-4 Wochen ?

Wissen Sie, dass der Labrador Retriever trotz kurzem Fell eigentlich das ganze Jahr über Haare verliert und Ihnen Sommer wie Winter aufgrund seiner enormen Freude, in jedes Wasserloch zu springen, jede Menge Dreck von draußen mit ins Haus bringen wird ?

Und wissen Sie, dass der Labrador Retriever ein Jagdhund ist und sein Arbeitswille nach sinnvollen Aufgaben verlangt ?

Die Retriever sind für das Apportieren ( to retrieve – apportieren, zurückbringen ) von Wild nach dem Schuss gezüchtet. Nicht das Jäger sein ist hier die Voraussetzung für artgerechte Beschäftigung. Vielmehr das Verständnis dafür, daß nur fressen, schlafen und eine kleine Runde um den Häuserblock, auf Dauer für einen Labrador nicht lebenserfüllend sind. Obwohl er es natürlich nicht mitteilen kann, ist er mit Sicherheit froh, wenn er mit seinem Besitzer arbeiten darf. Und hier sind dem Einfallsreichtum des Hundeführers kaum Grenzen gesetzt. Als einige der vielen Möglichkeiten seien hier z.B. die Arbeit mit Dummies, die verschiedenen Formen des Hundesports (Agility, Obidience, o.ä.), oder sogar eine Ausbildung zum Rettungs- oder Therapiehund genannt.

Erst wenn man einmal erfahren durfte, wie viel Spaß es macht, mit seinem Labrador zu arbeiten, kann man verstehen, warum „Labbis“ süchtig machen !